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Der Ausdruck Weimarer Klassik bezeichnete im Verständnis des 19. Jahrhunderts die Zeit, in der das „Viergestirn“ Wieland, Goethe, Herder und Schiller in Weimar wirkte. Im engeren Sinn wird die Epoche nach Johann Wolfgang Goethes erster Italienreise 1786 damit bezeichnet. Die Weimarer Klassik dauerte etwa bis zu Goethes Tod 1832. Oft wird mit Weimarer Klassik auch nur die gemeinsame Schaffensperiode der befreundeten Dichter Goethe und Schiller bezeichnet, die von 1794 bis 1805 andauerte und mit dem Briefwechsel zwischen beiden einsetzte.


https://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Klassik


Motive


In Anlehnung an das antike Kunstideal wird in der Klassik nach Vollkommenheit, Harmonie, Humanität und der Übereinstimmung von Inhalt und Form gesucht.


Schöne Seele:
Eine "schöne Seele" hat ein Mensch, dessen Handeln, Pflicht und Neigung in Übereinstimmung sind. In der Weimarer Klassik war das Ideal ein harmonischer, in sich selbst ruhender Mensch.


Harmonie: Die Klassiker strebten nach einem harmonischen Ausgleich der Gegensätze. Ein Beispiel hiefür ist ihre Beurteilung der französischen Revolution, deren Gewalt sie ablehnten. Durch langsame Höherentwicklung der Gesellschaft gelange man zu dem Ziel eines den aufklärerischen Idealen entsprechenden Staates.


<i>Der Weimarer Musenhof</i> (1860); Schiller liest in Tiefurt
<i>Der Weimarer Musenhof</i> (1860); Schiller liest in Tiefurt
Literatur der Klassik
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